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Dr. rer. nat. Werner Budesheim

Besuchsanschrift:

Dr. Werner Budesheim
Sonstkoppel 5
21465 Reinbek-Ohe

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Telefon: 0 41 04 / 56 29

Telefax: 0 41 04 / 9 62 91 77

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Internet: www.budesheim.info

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Geplante Tagestouren

Für das Jahr 2018 habe ich zwei Tagestouren vorbereitet, eine Rundreise und einen Rundgang, beide im Kreis Herzogtum Lauenburg. Bitte melden Sie sich rechtzeitig an über die Freie Lauenburgische Akademie.

Lfd. Nr.

Thema

Tag/e, Uhrzeiten

1.

„Breitenfelde -
ein besonderer Ort im Lauenburgischen“

- ein Spaziergang durch die Geographie, Geschichte und Gegenwart von Breitenfelde -

Breitenfelde zählt zu den ältesten Kolonisations-Dörfern im Lande Ratzeburg. Vor 1194 entstand die Kirche als Teilung von der ältesten Kirche im Lande, von St. Georg auf dem Berge über Ratzeburg. Das Dorf wurde mit 30 Hufen ausgestattet, hatte jeweils 15 Hofstellen beiderseits der durchlaufenden Straße (Straßendorf).

In der archäologischen Landesaufnahme von K. Kersten sind slawische Funde nicht erwähnt. Jedoch konnte in den 90er Jahren eine Fülle von mittel- und spätslawischen Scherben geborgen werden (H. Koops, s. auch A. Schmid-Hecklau S. 211 f.).

Sehenswert ist auch die frühgotische Kirche aus der Mitte des 13. Jahrhunderts mit der späteren Buntverglasung der Chor-Fenster.

Die Führung ist kostenfrei, eine Anmeldung wird erbeten.

Sonnabend, 21. September 2019, 9:30 bis ca. 12 Uhr, Platz vor der Kirche in Breitenfelde.


2.

Besuch des Deutschen Panzermuseums in Munster

Die Wiederbewaffnung des deutschen Teilstaates Bundesrepublik Deutschland begann unter amerikanischer Regie mit der Gründung der Bundeswehr im Jahre 1955. Die Erstausrüstung dieser Bundeswehr, besonders was das Heer betrifft, kam aus Amerika, finanziert durch den sog. Julius-Turm, das waren Rücklagen aus den Wirtschaftswunder-Jahren unter dem damaligen Finanzminister Julius Schäffer von rund 20 Mrd. DM.

Die ersten amerikanischen Panzer in der Bundeswehr waren vom Typ M 41, ein leichter Panzer, der den damaligen Anforderungen im beginnenden „Kalten Krieg“ in keiner Weise genügte. Er war eigentlich „Müll“, den die Amerikaner, gut bezahlt, loswerden wollten. Er diente der jungen Bundeswehr eigentlich nur für Schulungs- und Ausbildungszwecke. Danach kam der M 47, der schon im Korea-Krieg eingesetzt war. Es wurden dabei auch Panzer geliefert, deren Einschusslöcher zubetoniert waren. Danach kam der relativ neue Panzer M 48 A 1 und M 48 A 2 in der Zeit um 1962.

Damals war die Bundeswehr mit Zivilangestellten um die 500.000 Mann stark. Es war auch die Zeit um die sog. Kuba-Krise, es drohte ein Dritter Weltkrieg. Danach baute die Bundesrepublik ihre benötigten Panzer wieder selbst. Es kam der Leopard 1 und 2 und dazu verschiedene Erweiterungstypen, die dann - so oder so gesehen - auch zu „Exportschlagern“ wurden.

Die Ausstellung zeigt die Entwicklung der Panzerwaffe in verschiedenen Ländern seit dem 1. Weltkrieg bis zur Gegenwart der Bundeswehr, in einer Zeit in der sich - leider - wieder verstärkt Spannungen in der Welt aufbauen.

Teilnehmerkosten: 45 Euro für Mitglieder, 55 Euro für Gäste (Eintritte und Führungen sind enthalten)

Die Anmeldung wird bis zum 15. August erbeten.

Sonnabend, 21. September 2019

8 Uhr ab Schwarzenbek Königsberger Allee B 207

8:20 Uhr ab Wentorf Am Grotensahl B 207

8:30 Uhr ab Bergedorf, S-Bahnhof, Ecke Weidenbaums-weg B 5

Rückfahrt ab 15 Uhr.


Breitenfelde, Pastorat

Breitenfelde, Pastorat. Die einstigen Wirtschaftsgebäude links und rechts davor dienen heute als Kindergarten oder Gemeindehaus.


Breitenfelde, Kirche

Breitenfelde, Kirche. Der Name des Patrons ist in Vergessenheit geraten.

Fotos: Manfred Maronde, April 2016

Stand:
15. Nov. 2018